6. dokKa-Festival

Bereits zum 6. Mal findet das deutschlandweit einzigartige Festival mit Fokus auf der Dokumentation statt. Neben einem umfangreichen Filmprogramm präsentiert dokKa in der Kinemathek auch Hördokumentationen sowie Installationen in den Räumen des nahe gelegenen Architekturschaufensters. 21 Gäste der präsentierten Arbeiten werden zu Gesprächen nach Karlsruhe reisen.

Thematisch befasst sich die sechste Ausgabe des Festivals unter anderem mit persönlichen Geschichten der Filmemacher*innen, aber auch aktuellen Themen wie dem Klimawandel, dem Umgang mit Geflüchteten oder der Entdeckung längst vergessenen Archivmaterials.

Eröffnet wird das Festival am Mittwoch, den 29.5. um 19 Uhr, mit dem Film Born in Evin von Maryam Zaree. Die Regisseurin und Schauspielerin begibt sich hierbei auf die Suche nach den Hintergründen der eigenen Geburt in einem der berüchtigtsten politischen Gefängnisse des Irans.

Der anschließende Feiertag startet mit einem dokKa Extra: Zu Ehren der verstorbenen Agnés Varda zeigt das Festival in Kooperation mit der Kinemathek am Donnerstag, den 30.5., um 11 Uhr Die Strände von Agnés. Der Tag wäre ihr 91. Geburtstag gewesen.

Zu hören gibt es während der 6. dokKa-Ausgabe außerdem das Projekt „kinoKlang“ – hierbei wurden verschiedene Künstler*innen eingeladen, eine kurze akustische Arbeit über den Kinoraum herzustellen. Wie klingt der Kinoraum, was gibt es hier zu hören und was macht diesen Raum so besonders? Antworten auf diese Fragen liefern die kurzen Hörarbeiten, die sich vor einigen der präsentierten Filmen als „Vorfilm“ verstecken.

Ein wichtiger Bestandteil des Festivals ist die Diskussion im extra hierfür errichteten dokKa-Zelt. Alle am Festival teilnehmenden Künstler*innen, Regisseur*innen und Autor*innen partizipieren an diesen Gesprächen und reisen hierfür nach Karlsruhe. Für Schüler*innen und Jugendliche ab der neunten Klasse gibt es in diesem Jahr mit Unterstützung der Baden-Württemberg Stiftung ein Schulprogramm, bestehend aus einem Dokumentarfilm und Kurzhördokus. Interessierte Lehrer*innen können sich unter schule@dokka.de melden.

Am Abschlussabend, Sonntag den 2.6. erwartet das Publikum um 20:30 Uhr neben einer Live Performance mit Plattenspielern und dokumentarischem Material auch die Verleihung der Preise. Eine unabhängige Jury vergibt unter anderem den dokKa-Preis der Stadt Karlsruhe, der mit 1500 Euro dotiert ist. Weiterhin sind Nominierte und Preisträger des SWR2 Kurzdokuwettbewerb in Kooperation mit dokublog.de zu hören.

dokKa-Preise

dokka-preis der stadt karlsruhe
Der mit 1.500,— Euro dotierte Preis wird für eine der ausgewählten Arbeiten vergeben.

dokka-preis für die ausgezeichnete hördokumentation
Eine Hördokumentation oder ein Radiofeature wird zur Ausstrahlung ausgewählt. Ausstrahlungstermin ist der 12. Juni 2019 um 22:03 Uhr auf SWR2.

dokka-förderpreis dokumentarfilm
Der Preis ist mit 500,— Euro und einer Dienstleistung zur Herstellung einer digitalen Kinokopie (im Wert von 1.500.- Euro) durch die Firma Digital Cinema Mastering aus Karlsruhe dotiert.

Preis für die beste KurzDoku
Seit 2016 ruft das Festival zusammen mit dem dokublog.de zu einem KurzDoku-Wettbewerb auf. Eingereicht werden können Hördokumentationen von maximal 5 Minuten Länge. Die besten Beiträge werden im Rahmen der Preisverleihung des Festivals präsentiert. Die drei erstplazierten KurzDokus werden zudem in SWR2 gesendet und honoriert.

 

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