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Weiß der Wind

Von Philipp Diettrich
Eine junge Frau liest aus ihrem Tagebuch. Sie gibt ihren Tagesablauf wieder, nach langer Zeit aus dem Entzug gekommen, ringt sie mit sich selbst um einen neuen Anfang. Der Film erzählt jedoch keine lineare Geschichte, sondern erkundet über einen fragmentarischen Ansatz vielmehr die Gefühlswelt dieser jungen Frau. Ganz in Schwarzweiß sehen wir die Landschaft der Lausitz, verlassene Orte, Stillstand und das Haus einer Familie. Der Filmemacher porträtiert hier auch seine eigene Heimat und seine Familie. Die Montage zeichnet die Risse der Beziehungen nach: Niemals sieht man alle Familienmitglieder zusammen in einem Bild. So lautet der erste Satz des Films auch: „Jeder ist für sich selbst verantwortlich.“
Von Nils Menrad

Diese Arbeit wurden beim dokKa Festival 2014 präsentiert:
31.05.2014 12:00 Uhr

Das Gespräch mit Diskussion zur Arbeit:
http://dokufront.t3nz6.ntz.de/audio/2515

  • Titel: Weiß der Wind
  • Von: Philipp Diettrich
  • Sprachen: Deutsch
  • Produktionsland: Deutschland, 2013
  • Länge: 80 Min.
  • Untertitel: keine