Life is not a competition, but I’m winning

Julia Fuhr Mann

Dokumentarfilm

  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Produktionsland: Deutschland
  • Länge: 79
  • Untertitel: Deutsch
  • 9. Mai
  • 21:15 H
  • Kinemathek Karlsruhe
Ticket
Life is not a competition, but I’m winning

Auch im Sport wird die Geschichte von den Siegern geschrieben. Der Film widmet sich all denen, die nie mitspielen durften, und ehrt die, die nicht auf das Siegertreppchen kamen. Ein Kollektiv von queeren Athlet*innen betritt das Olympiastadion in Athen und sucht mit filmischen Mitteln nach einer neuen utopischen und kollektiven Zukunftsform des Leistungssports, in der die starren vorherrschenden Geschlechterregeln ersetzt werden sollen. In einer Zeitreise begegnen sie Lina Radke, die 1928 zwar einen historischen olympischen 800m-Lauf gewann – jedoch, weil sie eine Frau war, nie eine Siegerehrung bekam. Oder Annet Negesa, an der von den internationalen Sportverbänden ohne ihre Einwilligung eine hormonverändernde Operation durchgeführt wurde. Filmästhetisch wurde das Zusammenspiel von Form und Inhalt bewusst experimentell und zugleich äußerst schlüssig konzipiert: Um die Genderkonventionen zu hinterfragen, wurden auch die filmischen Genregrenzen aufgelöst. So entstand ein Hybridfilm, der Archiv­aufnahmen, Essayelemente, dokumentarische Aufnahmen, Inszenierungen und choreografierte Performance organisch miteinander verwebt.

Von Christine Reeh-Peters

Julia Fuhr Mann
Julia Fuhr Mann hat ein Studium der Philosophie, Literatur und Soziologie absolviert. Anschließend studierte sie Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Sie war lange Zeit als Kuratorin für das feministische Filmfestival Bimovie tätig und ist Mitglied einer queer-feministischen Filmgruppe sowie der Queer Media Society. Sie hat an Panels teilgenommen und mit der Berlinale, den Münchner Kammerspielen und dem Literaturhaus München zusammengearbeitet. Derzeit arbeitet Julia Fuhr Mann an ihrem Debütfilm, einer Rachephantasie gegen das Patriarchat.

Julia Fuhr Mann
Julia Fuhr Mann hat ein Studium der Philosophie, Literatur und Soziologie absolviert. Anschließend studierte sie Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film München. Sie war lange Zeit als Kuratorin für das feministische Filmfestival Bimovie tätig und ist Mitglied einer queer-feministischen Filmgruppe sowie der Queer Media Society. Sie hat an Panels teilgenommen und mit der Berlinale, den Münchner Kammerspielen und dem Literaturhaus München zusammengearbeitet. Derzeit arbeitet Julia Fuhr Mann an ihrem Debütfilm, einer Rachephantasie gegen das Patriarchat.