Gesa Hollerbach
Dokumentarfilm
„Wenn es weg wär, würden wir es vermissen.“ „Präsent ist etwas, wenn es verloren geht.“ Zwei Sätze aus „Landretter“, die einander gleichen und die eine Grundstimmung des Filmes wiedergeben: Die Protagonistinnen und Protagonisten, die Gesa Hollerbach acht Jahre mit der Kamera begleitete, kämpfen, leisten Widerstand, um das, was ihnen kostbar ist, zu erhalten. Sie wollen sich nicht mit dem ländlichen Strukturwandel und der einhergehenden Landflucht abfinden. Sei es die EU-Parlamentarierin, selbst Bäuerin auf der schwäbischen Alb, die sich gegen Landkonzentration einsetzt, die sächsische Bürgermeisterin, die bis vor das Bundesverfassungsgericht geht, um gegen die Schulschließung in ihrem Ort zu klagen oder die drei Mitglieder des UNESCO-Komitees Großmugl, die sich dafür einsetzen, dass die Sternenlicht-Oase in dem österreichischen Ort zum Weltkulturerbe ernannt wird. Wir begleiten ihren Alltag, aber vor allem sind wir bei den entscheidenen Momenten, wie Abstimmungen und Wahlen dabei.
Wer Großmugl noch nicht kennt und sich fragt wie groß eine Sternenlicht-Oase ist, dem sei dieser Film empfohlen, aber das ist wahrlich nicht der einzige Grund.
Diese Arbeit wurden beim dokKa Festival 2020 präsentiert: 30.09.2020 19:00 202072020
Aufgezeichnet beim dokKa-Festival 2020
Diese Arbeit wurden beim dokKa Festival 2020 präsentiert: 30.09.2020 19:00 202072020