Kokolampy

Das Wort „Kokolampy“ steht in Madagaskar für unergründliche Phänomene. „Kokolampy“ ist auch der selbstironische Titel der sehnsuchtsvollen Irrfahrt des Regisseurs Hajo Schomerus, die ihn schließlich zu der ostafrikanischen Insel als einem Wunderland führt. Ausgangspunkt ist die Erinnerung an seinen Großonkel Menko, einem Abenteurer, der ihm als Kind betörende Geschichten von Mythen, Zauberern und Krokodilgeistern auf Madagaskar zu erzählen wusste. Eines der meist gehüteten Geheimnisse im Besitz des Großonkels war ein melonengroßes Ei – eines vermutlich erst im 15. Jahrhundert ausgestorbenen Dinosauriers, des legendären Elefantenvogels. Die Suche nach diesem Ei des Elefantenvogels, das unter mysteriösen Umständen nach dem Tod des Menko Schomerus verschwand, ist der rote Faden einer fantastischen Recherche, auf die sich der Filmemacher einlässt. Es geht hinein in die Keller, Depots und Geheimnisse von Auktionshäusern, Archiven, Naturkundemuseen, Sammlungen, Pharmakonzernen und Diamantenhändlern. Aber gibt es eine Antwort auf die romantischen Erwartungen des Filmemachers?

Text von Christine Reeh-Peters

Diese Arbeit wurden beim dokKa Festival 2018 präsentiert:
03.06.2018 18:00 Uhr

  • Von Hajo Schomerus
  • Sprachen Deutsch
  • Produktionsland Deutschland
  • Länge 83 Min.
  • Untertitel Deutsch