Einzeltäter Teil 1: München

Julian Vogel

Dokumentarfilm

  • Sprachen: Deutsch
  • Produktionsland: Deutschland
  • Länge: 85
  • Untertitel: Deutsch
  • 11. Mai
  • 17:30 H
  • Kinemathek Karlsruhe
Ticket
Einzeltäter Teil 1: München
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Der Dokumentarfilm beleuchtet das tragische Ereignis des Anschlags am Olympia-Einkaufszentrum in München im Jahr 2016, bei dem neun Menschen ihr Leben verloren. Der Filmemacher Julian Vogel begleitet einfühlsam den mühsamen Alltag der Hinterbliebenen, die nicht nur mit dem schmerzhaften Verlust ihrer Liebsten ringen, sondern auch um die Anerkennung seitens des Staates kämpfen. Sie möchten deutlich machen, dass dieser Angriff kein isolierter Amoklauf war, sondern ein rassistisch motivierter Anschlag. Die Betroffenen streben nach Gerechtigkeit, um die wahren Motive des Täters ans Licht zu bringen und die Erinnerung an ihre Liebsten wach zu halten. Julian Vogel zeigt immer wieder Bilder der Angehörigen in ihrer tiefen Trauer, sei es bei Gedenkfeiern oder im privaten Kreis. Diese Aufnahmen geben den Betroffenen eine Stimme, lassen uns teilhaben an ihrem Leid und der Schwere des persönlichen Verlusts und mahnen, dass eine solche Tat niemals vergessen werden darf.
"Einzeltäter" (München, Halle, Hanau) ist eine Trilogie über Menschen, die Angehörige bei rechtsextremen Anschlägen verloren haben.

Von Carmen Beckenbach

Julian Vogel
Julian Vogel wurde 1985 in Frankfurt am Main geboren und hat an der FU Berlin, der Filmakademie Baden-Württemberg und der Fémis in Paris studiert. Er arbeitet als Dokumentarfilmer und Journalist und gibt Film-Workshops. Seinem Kurzfilm "Tilman im Paradies" von 2011 handelt von einem Freier der sich in eine Prostituierte verliebt. Sein Film "Palast" aus dem Jahr 2013 setzt sich mit den Realitäten von Bewohnern und Planern eines Plattenbaus auseinander. "Bilder vom Flo" von 2016 widmet sich dem verstorbenen Vater seines besten Freundes. 2023 erschien seine Dokumentar-Trilogie "Einzeltäter", die sich Menschen widmet, die Angehörige bei rechtsextremen Anschlägen verloren haben. Im selben Jahr gründete er die Julian Vogel Filmproduktion.

Julian Vogel
Julian Vogel wurde 1985 in Frankfurt am Main geboren und hat an der FU Berlin, der Filmakademie Baden-Württemberg und der Fémis in Paris studiert. Er arbeitet als Dokumentarfilmer und Journalist und gibt Film-Workshops. Seinem Kurzfilm "Tilman im Paradies" von 2011 handelt von einem Freier der sich in eine Prostituierte verliebt. Sein Film "Palast" aus dem Jahr 2013 setzt sich mit den Realitäten von Bewohnern und Planern eines Plattenbaus auseinander. "Bilder vom Flo" von 2016 widmet sich dem verstorbenen Vater seines besten Freundes. 2023 erschien seine Dokumentar-Trilogie "Einzeltäter", die sich Menschen widmet, die Angehörige bei rechtsextremen Anschlägen verloren haben. Im selben Jahr gründete er die Julian Vogel Filmproduktion.