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Die Kinder von Station 19 - Auf der Suche nach den Opfern einer Verwahrpsychiatrie

von Marie von Kuck

Online von 30.09. 19 Uhr bis 7.10. 23 Uhr
Es ist eine sehr persönliche Geschichte, die aber weit darüber hinaus geht. 1990 lernte die Autorin als Hilfskraft in der Psychiatrie in Altscherbitz auch die Kinderstation kennen: Station 19. Dort vegetierten Kinder vor sich hin. Die Bilder ließen sie seither nicht mehr los. 25 Jahre später beginnt sie zu recherchieren, was aus den Kindern geworden ist und trifft auf eine Mauer des Schweigens. Sie erfährt: überall in der DDR fristeten Tausende psychisch Kranke und geistig Behinderte auf Verwahrstationen ein menschenunwürdiges Dasein. Die Bedingungen waren von Mangel geprägt und desaströs. Dabei hätte es anders sein können: Die Leipziger Psychiatrie war seit den frühen 1970er-Jahren berühmt für ihre sozialtherapeutischen Arbeitsweisen und genoss auch international Anerkennung. Aber in der Praxis schien davon wenig anzukommen. Nach der Wende wurde Station 19 geschlossen, die Kinder entlassen. Die meisten von ihnen hatten fast ihr ganzes Leben hier verbracht. Wo kamen sie hin? Und was ist aus ihnen geworden? Es dauert 5 Jahre, bis die Autorin endlich fündig wird und erschreckende, berührende und erstaunliche Geschichten erfährt.
Von Wolfram Wessels

  • Titel: Die Kinder von Station 19 - Auf der Suche nach den Opfern einer Verwahrpsychiatrie
  • Von: Marie von Kuck
  • Sprachen: Deutsch
  • Produktionsland: Deutschland
  • Länge: 59 Min.

dokKa-Talk - das Gespräch


Marie von Kuck