Ceci n’est pas une guerre

Magali Roucaut, Eric-John Bretmel

Dokumentarfilm

  • Sprachen: Französisch
  • Produktionsland: Frankreich
  • Länge: 74
  • Untertitel: Englisch
  • 9. Mai
  • 19:00 H
  • Kinemathek Karlsruhe
Ticket
  • 10. Mai
  • 19:00 H
  • Schauburg
Ticket
Ceci n’est pas une guerre

In den ersten Minuten des Films hört man über den Fernseher eine Stimme, die sagt "Stay home", ein Satz, der eng mit dem Jahr 2020 verbunden ist. Handyaufnahmen zeigen intensives Händewaschen, das Checken von Statistiken und Reinigen von Verpackungen. Eric-John Bretmel filmt während den ersten Tagen des Lockdowns seine unmittelbare Umgebung, seine Wohnung in Paris. Nach einem Telefonat mit seiner besten Freundin Magali Roucaut, ebenfalls Filmemacherin, verlässt er das Haus. Neben den normalen Verrichtungen des Alltags zeigen sie Besuche bei Freunde. Sie halten Abstandsregeln ein, Vorsicht und Angst sind ständige Begleiter. Dokumentiert werden Gespräche über das Leben in der Pandemie, die Familie, das Abschiednehmen und die Freude am Dasein. Das ist rührend, manchmal komisch, oft tragisch.
Daneben gibt es die Telefonate mit Bretmels Vater. Im Februar, kurz vor dem Lockdown, war dessen Schwester verstorben, was Gespräche über seine Kindheit im Zweiten Weltkrieg auslöst, die für ihn vor allem von Repressionen gegenüber Juden geprägt war. Damals, 1944, war der Vater gerade vier Jahre alt und musste zusammen mit seiner Schwester in Frankreich unter falschen Namen leben. Noch heute erinnert er sich daran, wie groß damals die Angst war, von der Polizei kontrolliert zu werden, und wie es war, sich zu verstecken, eingesperrt zu sein. Ein Dokumentarfilm, der die zerbrechliche Schönheit menschlicher Beziehungen und die Stärke der Lebenskraft einfängt.

Von Carmen Beckenbach

Magali Roucaut
Magali Roucaut experimentiert seit langem mit einer Vielzahl von audiovisuellen Techniken. Ihre kreativen Dokumentarfilme - "La Friche", "Derrière les pierres" und "L'Or dans les cendres" - wurden auf zahlreichen internationalen Filmfestivals ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an einem Dokumentarfilm mit dem Titel "Les Sabines". "Ceci n'est pas une guerre" ist ihr erster abendfüllender Film.

Eric-John Bretmel
Eric-John Bretmel ist der Regisseur von zwei fiktionalen Kurzfilmen - "ma part de strudel" und "en compagnie des choses" -, die auf zahlreichen Filmfestivals in Frankreich und im Ausland gezeigt wurden. Er hat als Business Developer für mehrere Produktionsfirmen gearbeitet und sowohl Kurzfilme als auch Dokumentarfilme produziert. Derzeit arbeitet er an zwei abendfüllenden Spielfilmen. "Ceci n'est pas une guerre" ist sein erster abendfüllender Film.

  • La Luna Productions - Sébastien Hussenot : sebastien@lunaprod.fr
    Les Films d'en Face - Alexandra Ramniceanu : alexandra@lesfilmsdenface.com
    Magali Roucaut : mroucaut@hotmail.com
    Eric-John Bretmel : ejb@neuf.fr
  • cecinestpasuneguerrefilm@gmail.com

Magali Roucaut
Magali Roucaut experimentiert seit langem mit einer Vielzahl von audiovisuellen Techniken. Ihre kreativen Dokumentarfilme - "La Friche", "Derrière les pierres" und "L'Or dans les cendres" - wurden auf zahlreichen internationalen Filmfestivals ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an einem Dokumentarfilm mit dem Titel "Les Sabines". "Ceci n'est pas une guerre" ist ihr erster abendfüllender Film.

Eric-John Bretmel
Eric-John Bretmel ist der Regisseur von zwei fiktionalen Kurzfilmen - "ma part de strudel" und "en compagnie des choses" -, die auf zahlreichen Filmfestivals in Frankreich und im Ausland gezeigt wurden. Er hat als Business Developer für mehrere Produktionsfirmen gearbeitet und sowohl Kurzfilme als auch Dokumentarfilme produziert. Derzeit arbeitet er an zwei abendfüllenden Spielfilmen. "Ceci n'est pas une guerre" ist sein erster abendfüllender Film.

  • La Luna Productions - Sébastien Hussenot : sebastien@lunaprod.fr
    Les Films d'en Face - Alexandra Ramniceanu : alexandra@lesfilmsdenface.com
    Magali Roucaut : mroucaut@hotmail.com
    Eric-John Bretmel : ejb@neuf.fr
  • cecinestpasuneguerrefilm@gmail.com