kinoKlang

Kurze Hörstücke verstecken sich als „Vorfilm“ im diesjährigen dokKa-Programm. Gestartet haben wir dieses Projekt im letzten Jahr mit der Produktion von bisher insgesamt sechs Arbeiten die sich zwischen Dokument, Klangkunst und Performance bewegen. Alle Arbeiten verbindet der Kinosaal als zentraler Ort: wir hören die analogen Geräusche eines Projektors, Überlegungen und Assoziationen zur Beschaffenheit des Raums oder einfach nur dessen Stille.

Welchen Stellenwert und welche Bedeutung hat der Kinoraum heute? Blickt man in die deutsche Kinolandschaft, so schließen die Säle mit steigendem Tempo. Sinkende Zuschauerzahlen bei wachsender Produktionsmenge von Filmen stellen die Frage nach der Zukunft dieses Ortes. Mit künstlerischen Mitteln will das Projekt kinoKlang hierzu eine akustische Perspektive liefern. Was hören wir hier, was wir sonst überhören? Was interessiert die Künstler an diesem Raum? Alle Arbeiten geben uns Gelegenheit in verschiedenster Art und Weise den Kinoraum zu reflektieren und zu entdecken.

Werkliste der bisher produzierten Arbeiten

„Reich der Optophoneten – Ein akustisches Märchen über Störenfriede aus der Welt des Filmtons.“ 2018, 7,20 Min, Rilo Chmielorz

„Kinoklang“ 2018, 3,10 Min., Christian Claus

„3 Kinos“ 2018, 6,10 Min., Christoph Korn

„Raum_in_Ton“ 2018, 10,30 Min., Johannes S. Sistermanns

„KinoHimmel – Interview mit Klaus Möser“, 2019, 5 Min., Carmen Beckenbach

„APPLAUSE“ 2019, 4,20 Min., Kuesti Fraun


Das Projekt wurde von der Baden-Württemberg Stiftung unterstützt.