Beweisstücke für das Bombardement

Von Jan Jelinek
Die einstige Katastrophe von Hiroshima ist Ausgangspunkt dieser zwischen Komposition, Collage und Dokument angesiedelten Arbeit von Jan Jelinek. Über mehrere Tage hat der Autor versucht, das Gelände der Opfergedenkstätte in Hiroshima klanglich zu erfassen. Das Ergebnis ist eine betont subjektivistische Kartographie aus Tonaufnahmen. Diese entstanden zum Beispiel am Ort der Atombombenkuppel, neben lärmenden Schulklassen im Friedenspark oder in den Museumsräumen. Jelinek verwendet diese Aufnahmen als Ausgangsmaterial zu seiner Komposition. Diese verfasste er mit Blick auf Kryztof Pendereckis Partitur „Threnos – Den Opfern von Hiroshima“. Was passiert, wenn Fragmente der für 52 Streichinstrumente verfassten Komposition von 52 Audioaufnahmen aus dem Hiroshima Peace Memorial Park neu interpretiert werden?

Diese Arbeit wurden beim dokKa Festival 2016 präsentiert: 28.05.2016 14:00 Uhr

  • Von Jan Jelinek
  • Produktionsland Deutschland
  • Länge 30 Min.
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